Prinzengarde Kempen 1978 e.V.

  Aktuelles

  Fotogalerie
  Uniformappell 2016 

  Finde uns auf

fb.jpg

  unterstützt von:

Radio-Moderator und Kabarettist Stefan Verhasselt ist der 19. Ehrenleutnant der Kempener Prinzengarde

Als sich gestern Abend die Ehrenleutnant-Riege der Kempener Prinzengarde zum traditionellen „Sommertreff“ in der Baumschule von „Jüppi“ Trienekens traf, knisterte es vor Spannung. Kurz drauf lüftete Garde-Chef Heiner Hermans das in Kempen seit dem Ende der fünften Jahreszeit am besten gehütete Geheimnis und präsentierte Stefan Verhasselt, Radio- und TV Moderator beim Westdeutschen Rundfunk , als 19. Ehrenleutnant der Garde. Der 51-Jährige ist Nachfolger des Kempener Feuerwehrchefs Franz-Heiner Jansen und wird am 21. Januar 2017 im Kolpinghaus beim Uniform- und Regimentsappell der Kempener Prinzengarde in Amt und Würden eingeführt. „Seine Verbundenheit mit Kempen und der Prinzengarde sowie sein Herz für den Karneval waren für uns ausschlaggebend, Stefan Verhasselt zum Ehrenleutnant zu ernennen. Wir schätzen seinen Humor und seine sympathischen Art“, sagt Heiner Hermans.

Stefan Verhasselt wurde am 29. März 1965 in Straelen geboren. Als Neunjähriger zog er mit seiner Familie nach St. Tönis. Schon damals stand sein Berufswunsch Moderator fest. Im St. Töniser Krankenhaus startete er 1976 beim dortigen Haussender seine ersten Moderationsversuche. 1983 absolvierte er beim Südwestfunk Baden-Baden sein erstes Praktikum. Ab da war sein Weg als Radiomoderator geebnet. Über die Lokalsender Radio 90,1 in Mönchengladbach, Welle Niederrhein in Krefeld und Alster-Radio in Hamburg kam er 1998 zum Westdeutschen Rundfunk. Im WDR4-Studio Dortmund hat er seinen festen Platz. Darüber hinaus arbeitet er für das WDR Fernsehen und moderiert Events des Senders. Vor fast 20 Jahren überredete ihn ein Redakteur des Senders aus Köln, auch im Karneval als Moderator aktiv zu werden. Da wurde er schnell mit dem „Bacillus carnevalitis“ infiziert. Altweiberdonnerstags und Rosenmontags moderiert er seit dem Karnevalssendungen bei WDR4, unter anderem mit Marita Köllner. Und kommentierte auch den Zug auf der WDR-Tribüne für die VIP-Gäste des Senders. Seit fünf Jahren wohnt Stefan Verhasselt in Kempen und ist seitdem begeistert, wie hier Karneval gefeiert wird: „Die Kempener verstehen es glänzend, kölsche Tön textsicher und stimmungsvoll rüber zu bringen.“ Gardist und Vize-Bürgermeister Hans-Peter van der Bloemen überredete ihn, als passives Mitglied der Prinzengarde beizutreten. Darüber hinaus schloss er sich der Laufgruppe der Garde an. Beim Altstadtlauf am 12. Juni lief er im Trikot der Garde die 5000-Meter.

2006 betrat Stefan Verhasselt als Kabarettist eine neue Bühne. Sein Debüt-Programm „Machen Sie et juut!“ war ein voller Erfolg. Den Stoff für seine Auftritte sammelt er aus dem Leben und der Mentalität der Menschen vom Niederrhein. Er beobachtet seine Landsleute, pickt ganz und gar alltägliche Verhaltensweisen und Redewendungen heraus und ironisiert sie mal bissig, mal mit einem liebevollen Lächeln, denn auch in seinen Moderationen kann er den „Niederrheiner“ nicht verleugnen. Mittlerweile geht er bereits mit seinem vierten Kabarett-Programm auf Tour. Das trägt den Titel „Wer kommt, der kommt". Dabei kommt er nicht nur in NRW-Städte. Am 11. Juli ist er zum Beispiel auf der Insel Sylt zu Gast. Aber schon jetzt freut er sich, dass er am 21. Januar als neuer Ehrenleutnant ins Kolpinghaus kommen darf.